Mittwoch, 8. September 2010

Ein Hauch von Unendlichkeit!

Ich schaue aus dem Fenster, auf die Strasse und mir ist, als ob es jeden Moment anfängt zu schneien. Kennst du das Gefühl? Das Gefühl vor den ersten Schneeflocken, die zu Boden fallen? Du siehst sie ganz dort weit oben und sie tanzen auf dich zu. Du schließt die Augen, öffnest deinen Mund und streckst die Zunge aus, du lächelst in die Einsamkeit und genießt die Ruhe, während sie auf dich zukommen. In der Hoffnung sie zu fangen, berühren sie dich nur ganz sanft, als ob sie niemals existierten und doch bleibt ein Echo zurück.
Ich atme tief ein, versuche die Zeit still stehen zu lassen und öffne die Augen. Es ist Spätsommer, die Bäume sind noch grün und doch ist mir unendlich kalt.

01:18 - 08.09.2010 - Großstadtindianer - N.Rogge

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